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Meine Vorträge

19.09.2017

Hypothetischer Versuch einer Repertorisierung des hinlänglich bekannten Donald T.

Es kam einer denkwürdigen, ja vielleicht sogar überirdischen Fügung gleich, als die UDH-BW just am 9. November 2016 anfragte, ob ich 2017 für einen Vortrag in Fellbach zur Verfügung stünde und welches Thema ich im affirmativen Fall denn feilbieten würde. Noch ganz unter dem Eindruck des unvermuteten US-Wahlergebnisses stehend, schlug ich kurzerhand eine hypothetische Fallaufnahme o.a. Erdenbürgers vor, skeptisch, ob nämliches Ansinnen von den angängigen Kollegien gebilligt werden würde. Umso größer war natürlich die Befriedigung, als mir Einverständnis für dieses epochale Projekt signalisiert wurde.

Das Ergebnis dieses Experiments steht natürlich unter dem Vorbehalt von mittelbaren, möglicherweise sogar manipulierten Informationsquellen, gleichwohl sollte es jedoch den Versuch wert sein, ergötzliche und zugleich lohnende 45 Minuten zu füllen.

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26.09.2015

Klassisch homöopathische Unterstützung bei Schulschwierigkeiten II

Erörtert werden Auffälligkeiten bei Schülern, sowie die wichtigsten daraus abzuleitenden Pathologien, ergänzt von einer Kurzbeschreibung der wesentlichen homöopathischen Einzelmittel. Schlussendlich sollen auch Widersprüche innerhalb unserer Gesellschaft nicht verschwiegen werden, wenn es um die heuchlerische Würdigung von Eigenschaften geht, die beim Erwachsenen als Tugend, beim Heranwachsenden jedoch als Fehlverhalten wahrgenommen werden. 

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30.06.2011

Conium maculatum, oder die Schwierigkeiten der unbefleckten Empfängnis

Wenn von Unbeflecktheit die Rede ist, denkt man zweifellos zunächst mal an das Dogma der unbefleckten Empfängnis, an das Mysterium der Maria immaculata. In der Tat steht „Conium maculatum", der gefleckte Schierling, Pate für ein wahrhaft titanisches, aber gleichzeitig auch bigott pervertiertes Ringen um spirituelle Erlösung. Allein, wer sind nun diejenigen, die versuchen mittels lebenslang praktizierten Zölibats und konsequenter Unterdrückung der schändlichen sexuellen Lust, schlussendlich den scheinbar verdienten himmlischen Lohn einzustreichen? Was hat es auf sich mit der Verbreitung und Weitergabe dieses „keuschen Miasmas"? Zwangsläufig schreitet man auf dieser Reise durch die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele und blickt auf die dunklen und grausamen Seiten von allseits geachteten Mitmenschen, die ja als besonders gottesfürchtig und fromm gelten (wollen!). Lassen Sie sich einstimmen von Shakespeare, wenn er im „Macbeth" die dritte Hexe ein besonders giftiges Ingrediens zur Herstellung von Zaubersalbe benennen lässt: „...Roots of hemlock, digg´d i´ the dark..." (...Wurz vom Schierling, nachts gepflückt...)

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15.03.2011

Die Borreliennosode ...oder dienlicher Beistand eines isopathischen Faktotums zur Bekämpfung der arglistig getarnten Ganovenspirale...

Bei dem auf diese Weise angesprochenen Scheusal handelt es sich selbstredend um Borrelia burgdorferi, ein graziös geringeltes und überaus geschäftiges Bandenmitglied der berüchtigten Spirochätenfamilie...und ja, es geht logischerweise um die von ihr verursachte Lyme-Borreliose! Hätten wir es indessen nicht mit unheilvollen Mikroben, sondern seriös auftretenden Biedermännern aus dem Banken- oder Versicherungswesens zu tun, würden wir freilich stante pede Anzeige erstatten, und zwar zumindest wegen des dringenden Tatverdachts auf vorsätzliche Körperverletzung in Tateinheit mit absolut infamer Verschleierungstaktik, sowie wohlüberlegter Irreführung nichtsahnender Opfer. «Malitia, ut peior veniat, se simulat bonam» (Um Schlimmeres anzurichten, tarnt Schlechtigkeit sich als gut.) Publilius Syrus 368

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07.03.2010

Piper methysticum: unschuldig gerichtet? Zu Recht gebrandmarkt? Oder wundersam im homöopathischen Ornat wiederauferstanden?

James Cook hat es gepichelt und selbst the Queen herself hat schon daran genippt... nach dreitausendjähriger Karriere im Südwestpazifik feierte Pip-m. auch als Kava-Kava bekannt, einen weltweit beispiellosen Triumphzug, bis BfArM und andere nationale Arzneimittelbehörden, so geschätzten Produkten wie Kavosporal, Antares und Neuronika ein jähes Ende bereiteten. Als friedensstiftende Maßnahme hat es traditionell durch das "nakamal" sehr erfolgreich kriegerische Auseinandersetzungen verhindert und könnte in dieser Funktion auch bei der Bewältigung hiesiger Kontroversen durchaus dienlich sein. Als homöopathisches Mittel findet es Verwendung in der Behandlung verschiedener Angstzustände, Lampenfieber, depressiven Verstimmungen, Spannungskopfschmerz und Schwindelgefühl, sowie bei Erkrankungen des Urogenitalsystems und der Haut.

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07.03.2009

Cannabis indica - Götterdroge, oder Fahrkarte in künstliche Paradiese für Berufspubertierende

Historisch gesehen gilt der Konsum von Drogen fraglos als nicht wegzudenkende Besonderheit der Menschheitsgeschichte und stellt damit einen exzellenten Zugang zum besseren Verständnis alter Kulturen dar. In modernen Zivilisationen hingegen bieten Drogen eher einen erstklassigen Vorwand, um aus federführenden soziokulturellen Wertsystemen hinausgedrängt, zumindest aber marginalisiert zu werden. Die künstlichen Paradiese eines Baudelaire oder Led Zeppelin unterscheiden sich freilich wesentlich von den Gebrauchspraktiken früherer Zeiten. Daneben gewinnt Cannabis derzeit auch zunehmende Bedeutung in der Behandlung chronischer Schmerzzustände oder zur Senkung des Augeninnendrucks. Begriffe und Synonyme wie Qunubu, Bhang, Guniâh, l-kíf, Haschisch belegen eindrücklich, dass Cannabis erkennbar als Droge des Ostens zu gelten hat. Genauso phantastisch und facettenreich wie sich die Droge zeigt, so verzwickt gestaltet sich bisweilen aber auch die Indikationsstellung für die homöopathische Verwendung von Cannabis.

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07.06.2008

Klassisch homöopathische Unterstützung bei Schulschwierigkeiten

Betrachtet man das komplexe Feld „normaler“ Auffälligkeiten etwas näher, sehen wir beispielsweise die Schüler, die versuchen, innerhalb ihrer vorgegebenen Möglichkeiten das Bestmögliche zu erreichen, aber auch diejenigen, die regelmäßig den Vermerk „nutzt sein Potential nicht aus, könnte mehr leisten“ im Zeugnis stehen haben. Der Übergang zu lästigen, den Unterricht beeinträchtigenden Verhaltensweisen ist fließend und führt über gesetzwidrige Handlungen, wie Schulschwänzen, Erpressung von Mitschülern, Bedrohung und Einsatz körperlicher Gewalt gegenüber Schulkameraden und Lehrern bis hin zum GAU der Amokläufer.

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08.03.2008

Arsenicum album, oder wie viele Leichen haben Sie im Keller?

Wenn Lessing postuliert, dass „Gift in den Händen eines Weisen ein Heilmittel, in den Händen des Toren jedoch Gift ist", so trifft dies gewiss ganz besonders auf Arsen zu, das ja als eine der ursprünglich gefährlichsten Substanzen, zugleich auch große Heilkraft besitzt. Bei wenigen Stoffen lässt sich ein derart breites Spektrum unterschiedlichster Eigenschaften konstatieren: als unauffälliges, aber wirksames Mittel der Politik war es seit der Spätantike dass mit Abstand meistverwandte Gift. Wir kennen die „Arsenikesser", die sich einerseits gegen Giftmorde wappnen wollten, andererseits von seiner Wirkung als „Kosmetikum" und Dope profitierten. In „Arsen und Spitzenhäubchen" treffen wir das Mittel in Gestalt zweier skurriler Ladys, die bar jeglichen Unrechtsbewusstseins glauben, gute Werke zu verrichten, indem sie arglosen Altersgenossen äußerst liebevoll ins Elysium verhelfen. Es lässt sich freilich auch effektiv in der Behandlung von Schlafkrankheit, Syphilis und derzeit sogar für eine bösartige Bluterkrankung, der akuten Promyelozytenleukämie (APL), einsetzen. „...so kalt so eisig, dass man sich an ihm die Finger verbrennt! Jede Hand erschrickt, die ihn anfasst! - und gerade darum halten manche ihn für glühend..." Nitzsche.

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01.12.2007

Repertoriumssprache verständlich gemacht

Der brillanteste Kollege, der profundeste Kenner der Materia Medica, ja selbst die genialste, von Erleuchtung verwöhnte homöopathische Autorität wären wahrlich arme Tröpfe, hätten sie sich nicht irgendwann einmal der Mühe unterzogen, das Repertorium als wichtigstes Arbeitsmittel einer homöopathischen Behandlung zu ergründen, um es eines Tages in der Suche nach dem geeigneten Mittel beherrschen und damit auch erfolgreich anwenden zu können.

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04.07.2007

Einführung in die Klassische Homöopathie

Vortrag an der Verbandsfachschule Hein-Deeg

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01.03.2007

Palladium, oder Einer muss ja von den Reichen der Ärmste sein

Es begann mit der Bitte, ein eher selten eingesetztes Mittel in einem homöopathischen AK vorzustellen, lediglich ein paar „Gedanken zu dem Arzneimittel Palladium" zu entfalten. Als Thema versprach Palladium nicht gerade der Brüller zu werden, aber nach anfänglich lustlosen Recherchen über ein vermeintlich belangloses Motiv, begann dieses unedelste aller Platinmetalle plötzlich faszinierende Facetten zu offenbaren. Jene anfangs so unscheinbar daherkommende Arznei macht sich auf einmal selbständig und katapultierte mich in eine atemberaubende Reise durch Mythologie und Etymologie hin zu völlig neuen Einblicken und Beziehungen, um schließlich in der Subkultur barocker Kastratensopranos zu enden.

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01.03.2007

Platin – Wahnidee oder Wirklichkeit der Größte zu sein

Die Wahrnehmung von Platin ist gewiss in ganz besonderem Maße von einer gewissen Voreingenommenheit gekennzeichnet. Gewöhnlich ist dieses Mittel gleichsam klischeehaft assoziiert mit Begriffen wie „hochnäsig, dünkelhaft, herablassend, nymphoman" und/oder ähnlichen, wenig schmeichelhaften Attributen. Ich gestehe freimütig, dass mir die Annäherung an dieses distinguierte Heilmittel äußerst schwer gefallen ist, nicht zuletzt vielleicht auch dadurch, weil ich - mit ebendiesen Vorurteilen behaftet - zunächst die gebührende Ehrerbietung vermissen ließ. Erst nachdem es mir gelang, diese unangebrachte Einstellung abzulegen, wurde mir nach längerem, beharrlichem Antichambrieren gleichsam eine Audienz von diesem nobelsten aller Edelmetalle gewährt.

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01.03.2007

Merkblatt zur Einnahme von homöopathischen Medikamenten